Planteil Grundschulen

Der Stadtschülerrat Dresden hat kein Vertretungsrecht für die Grundschulen und äußert sich aufgrund dessen nicht zu diesen. Wir teilen hierzu die Meinung des Kreiselternrates Dresden.


Planteil Oberschulen

In der Planungsregion Linkselbisch Mitte/Ost soll mit der 149. Oberschule ein neuer Schulstandort entstehen. Die 32. Oberschule soll am Standort Schulkomplex Tolkewitz auf eine Vierzügigkeit erhöht werden. Aufgrund dieser positiven Veränderungen wird dem steigenden Bedarf Rechnung getragen. Die 101. Oberschule muss gestärkt werden, sodass die Fünfzügigkeit weitestgehend erreicht wird.

In der Planungsregion Rechtselbisch Ost sind keine Neugründungen oder Erweiterungen mangels fehlenden Bedarfes geplant. Die 88. Oberschule muss schnellstmöglich saniert werden. Aus unserer Sicht ist es fraglich, ob die Turnhalle einer Nutzung bis 2020 standhält und daher ist zu prüfen, ob ein Turnhallenneubau bereits vor dem Schuljahr 2019/2020 realisierbar ist.

In der Planungsregion Rechtselbisch Mitte/West werden zwei Neugründungen vorgenommen. Durch die 145. und 151. Oberschule wird eine Kapazität von weiteren neun Züge bereitgestellt. Die Klassenaufnahme der 9. Oberschule und 30. Oberschule sollte weiterhin dreizügig sein, um eventuelle Mehrbelastungen abzufangen. In den Jahren 2019/2020 und 2020/2021 ist aufgrund der Dreizügigkeit der 56. Oberschule ein Fehlbedarf von einem Zug vorhanden. Dergestalt muss die 56. Oberschule bis mindestens zum Schuljahr 2021/22 eine Vierzügigkeit aufweisen. Dadurch wird eine Mehrbelastung der übrigen Schulen in dieser Planungsregion verhindert.

In der Planungsregion Linkselbisch Süd gibt es mangels fehlenden Bedarfes keine Neugründungen. Aufgrund des minimalen Fehlbedarfes in den Jahren 2020/2021, 2022/2023 und 2024/2025 schlagen wir vor, die 55. Oberschule auf drei Züge zu erhöhen, um den Puffer zu den Klassenobergrenzen zu erhalten.

In der Planungsregion Linkselbisch West soll mit der 150. Oberschule ein neuer Schulstandort entstehen. Des Weiteren werden drei Kapazitätserhöhungen in dieser Planungsregion vorgenommen. Aufgrund der andauernden Teilsanierungen und der dadurch entstandenen kritischen Raumsituation in der 35. Oberschule schlagen wir vor, dass die Zügigkeit erst nach Beendigung der Teilsanierungen auf 2,5 erhöht wird. Die weiteren Kapazitätserhöhungen begrüßen wir aufgrund der angespannten Versorgungssituation in dieser Planungsregion.

Gesamtstädtisch sehen wir mit den geplanten Änderungen ein positives Ergebnis. In der strategischen Planung sind einige Fehlbedarfe zu erkennen, welche rechtzeitig behoben werden müssen.


Planteil Gymnasien

In der Planungsregion Innerstädtisch ist eine Neugründung mit dem Gymnasium auf der Pfotenhauer Straße geplant. Weiteres ist weder ausgeführt, noch geplant.

In der Planungsregion Rechtselbisch Mitte wurde zum Schuljahr 2017/18 das Gymnasium DresdenPieschen gegründet. Wir begrüßen weiterhin den geordneten Sanierungsvorgang für das Gymnasium Dreikönigsschule.

In der Planungsregion Rechtselbisch Nord sind keine Neubauten oder Kapazitätserweiterungen geplant.

In der Planungsregion Rechtselbisch Ost sind keine Neubauten oder Kapazitätserweiterungen geplant.

In der Planungsregion Linkselbisch Ost sind die Einrichtung des Gymnasiums Dresden-Seidnitz und die Kapazitätserhöhung von 0,5 Zügen am Bertolt-Brecht-Gymnasium geplant. Der Stadtschülerrat Dresden begrüßt die Idee, das Gymnasium Dresden-Seidnitz auf der Bodenbacher Straße zu verorten, um eine etwaige Konkurrenz mit dem Julius-Ambrosius-Hülße Gymnasium auszuschließen. Dieses erreichte die maximale Kapazität in den letzten Jahren nur mittels Umlenkungen von anderen Schulen. Der ruhende Schulstandort Boxberger Straße sollte zum Auslagerungsstandort saniert und reaktiviert werden.

In der Planungsregion Linkselbisch Süd/West sind die Einrichtung des Gymnasiums Dresden-West und die Kapazitätserhöhungen der Gymnasien Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus, Dresden-Plauen und Dresden-Cotta geplant. Wir begrüßen die Gründung des Doppelschulstandortes auf der Freiberger Straße (Gymnasium Dresden-West und 150. Oberschule). Hierdurch wird ein gemeinsames Miteinander zwischen Gymnasiasten und Oberschülern gestärkt.

Gesamtstädtisch sind immense Fehlbedarfe zu erkennen, welche es zu kompensieren gilt. Des Weiteren kritisieren wir, dass die Schulen mit ausschließlich vertiefter Ausbildung in diesen Bedarf eingerechnet werden. Jedoch kann nicht mit einhundertprozentiger Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass jene Plätze belegt werden, da hierfür besondere Voraussetzungen benötigt werden.


Planteil berufsbildende Schulen

Wir begrüßen die Bemühungen der Landeshauptstadt Dresden das BSZ für Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“ zu sanieren. Dies ist dringend notwendig.

Das BSZ für Wirtschaft „Franz Ludwig Gehe“ soll am Standort Leutewitzer Ring bleiben und beide Schulteile nach dem Auszug des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasiums erhalten. Anstatt des Auslagerungsstandortes am Leutewitzer Ring wird der Auslagerungsstandort Boxberger Straße genutzt.

Alle Berufliche Schulzentren sind für die Landeshauptstadt Dresden und deren Profilierung als berufsbildender Standort immens wichtig.


Planteil Förderschulen

Wir begrüßen die geplanten Umzüge der Schulen für Erziehungshilfe „Erich Kästner“ und des Schulteils des Förderzentrume „AS Makarenko“ zum Stammhaus Leisniger Straße. Beim geplanten Umzug der Robinsonschule sind die räumlichen Gegebenheiten durch das SVA zu prüfen und einen alternativen Standort zu benennen, falls notwendig.


Mit freundlichen Grüßen

Sven Liebert
Vorsitzender

Hier als PDF herunterladen: http://ssr-dresden.de/wp-content/uploads/2017/10/StellungnahmeSNP2017-1.pdf