Mindestabstand, Händehygiene, regelmäßige Belüftung: Nach den Osterferien werden die sächsischen Schulen für alle Abschlussklassen wieder öffnen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Infektionsschutz haben wir hier zusammengestellt.

Wie wird sichergestellt, dass keine Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen an den Prüfungsvorbereitungen bzw. Prüfungen teilnehmen?

Nur Schülerinnen und Schüler ohne respiratorische Symptomatik dürfen die Schule betreten. Der Zugang wird kontrolliert. Nach Betreten des Gebäudes wird sichergestellt, dass sich jede Schülerin und jeder Schüler die Hände wäscht bzw. desinfiziert.

Wie werden die Schülerinnen und Schüler über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes informiert?

Die Schülerinnen und Schüler werden am ersten Tag des Betretens des Schulgebäudes aktenkundig über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes informiert:

  • Händehygiene
  • Abstand halten
  • Husten- und Schnupfenhygiene.

Erforderliche Aushänge werden an mehreren Stellen im Schulhaus platziert.

Welche Vorkehrungen werden getroffen, um das Infektionsrisiko für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu minimieren?

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler pro Raum wird reduziert. Dies wird im Regelfall nur durch Klassenteilung zu erreichen sein. Vor allem sind große Räume der Schulen zur Gewährleistung der nötigen Abstände zu nutzen.

Durch Aufsichten wird sichergestellt, dass es im Schulgelände sowie im Schulhaus und auch während der Pausen keine Gruppenbildung gibt und ausreichende Abstände eingehalten werden. Die Lehrinnen und Lehrer achten auf die Einhaltung der Mindestabstände.

Zwischen den Schülerarbeitsplätzen wird ein ausreichender Abstand gewährleistet. Dafür werden entsprechend viele Räume genutzt. Das Lernen kann damit nur in Gruppen erfolgen.

Während des Tages wird eine regelmäßige Belüftung der Arbeitsräume eingeplant und sichergestellt.

Was ist bei der Toilettenbenutzung zu beachten?

Für die Toilettenbenutzung werden Laufwege durch die Schule ausgewiesen, die Begegnungen verhindern. Die Toilettenräume werden vor und nach jeder Prüfung eingehend gereinigt. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass ausreichend Seife und Papierhandtücher vorhanden sind. Vor den Toiletten werden Wartebereiche eingerichtet. Eine Aufsichtsperson stellt sicher, dass sich Schülerinnen und Schüler bei den Toilettengängen nicht begegnen.

Wie werden praktisches Arbeiten und Experimente umgesetzt?

Praktisches Arbeiten und experimentelle Tätigkeiten stellen eine besondere Herausforderung an den Infektionsschutz dar. Bei der Abnahme der Experimentieraufbauten der Schülerin bzw. des Schülers bzw. bei der Begleitung praktischer Arbeiten ist der Sicherheitsabstand einzuhalten.

Hilfe bei der experimentellen bzw. praktischen Unterstützung ist nur mit beidseitigem Mundschutzund ausreichendem Abstand gestattet.

Auch bei empfohlener Verwendung von Einweghandschuhen ist eine umfassende Desinfektion des Arbeitsplatzes, der Gerätschaften, Werkzeuge und Materialien vor einer erneuten Nutzung erforderlich.

Wie werden Lehrinnen und Lehrer geschützt, die selbst zu den Risikogruppen zählen?

Der Einsatz von Lehrkräften, die selbst ein erhöhtes Risiko für eine Infektion tragen, ist möglichst zu vermeiden oder nur mit äußerster Sensibilität und unter strengster Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen möglich. Die Lehrkräfte sind aufgefordert, dies bei der Schulleitung anzuzeigen.

Die Schulleitung wird gebeten, im Einvernehmen mit der betroffenen Lehrkraft, eigenverantwortlich geeignete Vorgehensweisen abzustimmen.