Friedensmarsch der Dresdner Schülerinnen und Schüler

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PM 03: Stadtschülerrat Dresden veranstaltet Friedensmarsch der Dresdner Schülerinnen und Schüler

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt die Schülerinnen und Schüler der Stadt Dresden. Vermehrt kam in der Dresdner Schülerschaft nun der Wunsch auf, ein gemeinsames Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden zu setzen – gemeinsam als Schülerinnen und Schüler in der Landeshauptstadt.

Dafür lädt der Stadtschülerrat Dresden am Montag, dem 04. April 2022 zu einem Friedensmarsch ein. Die Veranstaltung ist öffentlich bei der Stadt angemeldet.

Der Friedensmarsch – beginnend um 11 Uhr am Gymnasium Bürgerwiese, endend um 14 Uhr am Königsufer, ist verbunden mit einer Kundgebung, sowie einem Diskussionsforum, bei der Betroffene verschiedener Nationalitäten zu Wort kommen werden. Darüber hinaus wird es die Gelegenheit geben, sich in kleineren Gruppen zu der Situation in der Ukraine auszutauschen und über die eigenen Gedanken und Gefühle zu sprechen.

„Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Stadt Dresden wollen wir mit dieser Veranstaltung ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg setzen. Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung und hoffen, dass sich uns viele Schülerinnen und Schüler anschließen“, sagt Oscar Jandura, Vorsitzender des Stadtschülerrats und Organisator des Friedensmarschs.

Der Stadtschülerrat Dresden rechnet mit 1.000 Schülerinnen und Schülern, die an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Der Ablaufplan:

  • 11:00 Uhr Treff am Gymnasium Bürgerwiese
  • ab 11:15 Fußmarsch über Lennéstraße, Güntzstraße, Sachsenallee, Albertbrücke, zum Königsufer (Festplatz an der Elbe)
  • ab 12:30 Uhr: Kundgebung am Festplatz an der Elbe (Rednerliste folgt auf Anfrage)
  • 14:00 Uhr: Veranstaltungsende

Fazit zum ersten Schulhalbjahr 2021/22

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PM 02: Fazit zum ersten Schulhalbjahr 2021/22

Nachdem am 11.02.2022 die Schülerinnen und Schüler in der Landeshauptstadt Dresden die Winterferien begonnen haben, zieht der Stadtschülerrat Dresden ein Fazit zum vergangenen Schulhalbjahr und formuliert Erwartungen an die anstehenden Wochen und Monate:

Durch die flächendeckende Test- und Maskenpflicht wurde das Infektionsrisiko weitgehend auf ein Minimum beschränkt. Wir sind zufrieden damit, dass am Präsenzunterricht festgehalten wurde. So können die Rückstände, die in den vergangenen Jahren entstanden sind, am ehesten aufgeholt werden. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass an Schulen mehr Corona-Schnelltests vorhanden sind. Auch damit verringerte sich die Gefahr einer Ansteckung in der Schule.

Verbesserungsbedarf sehen wir im Umgang mit Schülerinnen und Schülern in Quarantäne. Lehrkräfte sind leider nach wie vor selten in der Lage, den Unterricht per Livestream zu übertragen; die technischen und digitalen Voraussetzungen sind dafür nicht ausreichend. Der Qualitätsunterschied zwischen quarantänebedingtem Homeschooling und Präsenzunterricht muss verringert werden.

Es bedarf in den kommenden Monaten einem intensiven Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und der Lehrerschaft. Dabei sollte im Mittelpunkt stehen, wie die Wissenslücken aus den vergangenen Jahren geschlossen werden. Die Standpunkte der Schülerschaft und das hohe Leistungspensum müssen dabei ebenfalls berücksichtigt werden. Der Stadtschülerrat Dresden steht dabei zu Gesprächen bereit.