Keine Nachteile für sächsische Schülerinnen und Schüler bei Abschlussprüfungen

Position des LandesSchülerRats Sachsen

©LSR Sachsen

Wir verfolgen stetig die aktuelle Situation und die neu getroffen Entscheidungen über die Ausbreitung des „SARS-CoV-2“-Erregers (Umgangssprachlich: Coronavirus). Insbesondere über die Abschlussprüfungen ist in den vergangenen Tagen und Wochen viel diskutiert wurden, mit
unterschiedlichen Ergebnissen je nach Bundesland.

Zu einem Entfallen oder Verschieben der Prüfungen:

Joanna Kesicka, Vorsitzende Landesschülerrat Sachsen, ©LSR Sachsen

„Es muss darauf geachtet werden, dass die Chancengleichheit zwischen den Abschlussjahrgängen
gegeben ist, insbesondere denen welche ab 2021 kein ′Corona-Abitur′ erhalten“, so unsere Vorsitzende Joanna. Ein Abitur ohne schriftliche und mündliche Prüfungen für das Abschlussjahr 2020
widerspricht dem. Bei einem solchen Notabitur wäre aus unserer Sicht keine faire Behandlung im Vergleich zu folgenden Jahrgängen möglich. Zudem besteht die Sorge, dass so ein Abitur nicht überall im In- und Ausland anerkannt wird und dem aktuellen Jahrgang damit Wahlmöglichkeiten in Bezug auf Ausbildung, Studium und Beruf nimmt.

Falls es dazu kommen sollte, dass die Prüfungen von den Gesundheitsbehörden untersagt werden, muss man zwar über ein Notabitur nachdenken, so sehen wir es auch .. Solange die notwendigen Schutzmaßnahmen in den Schulen aber möglich sind, sollten die Prüfungen stattfinden.

„Die Verschiebung der Termine in Sachsen ist eine ungünstige Variante, aber ein Schritt vor der Maßnahme eines Notabiturs. Jede Verschiebung heißt auch, dass das Zeugnis später vorliegt. Dies kann wiederum für Bewerbungsfristen o.Ä. Nachteile schaffen, was von keinem gewollt wäre. Ob eine Verschiebung wirklich hilft, ist dementsprechend fraglich. Sie wäre trotzdem sinnvoller als eine komplette Absage der Prüfungen“, so Joannaweiter.

Zu einem möglichen Nachteilsausgleich:

In jedem Fall ist festzustellen, dass die Prüfungssituation in diesem Jahr eine andere ist als in den vorherigen Jahrgängen. Folglich sollte zeitnah über einen Nachteilsausgleich entschieden werden, nach dem Vorbild der vergangenen Woche in Baden-Württemberg getroffenen Entscheidung. Dort wurde vereinbart, die Erst- und Zweitkorrektur dieses Jahr jeweils schulintern durchzuführen, im Falle einer Drittkorrektur soll, statt durch einen weiteren Prüfer, im Dialog zwischen Erst- und Zweitkorrektor eine Note festgelegt werden. Joanna dazu: „Eine solche rein schulinterne Korrektur wäre auch für Sachsen eine sinnvolle Entscheidung. Insbesondere die Regelung zur Drittkorrektur würde als eine Art Auffangnetz für alle kritischen Fälle wirken, für Schülerinnen und Schüler die wegen des Corona-Selbststudiums große Defizite haben. Zudem kann ein schulinterner Zweitkorrektor, im Rahmen der Erwartungsbilder, auf mögliche schulinterne Probleme, z.B. technischer Natur, während der Quarantäne-Zeit eingehen. Hier würde auf schwierigere Vorbereitung mit milderer Bewertung reagiert, für uns ein guter Nachteilsausgleich“, so unsere Vorsitzende.

Auch über eine weitere Maßnahme sollte zumindest nachgedacht werden, Joanna dazu: „Für den Fall, dass die Prüfungsergebnisse tatsächlich deutlich negativ von den Vorjahren abweichen, sollte man eine generelle Notenanhebung diskutieren. Nicht zwingend um ganze Noten, eher im Bereich von Zehnteln einer Note. Am Beispiel Hamburg haben wir in den vergangenen Jahren gesehen, dass so etwas aus anderen Gründen möglich war, im Ernstfall sollte auch Sachsen so etwas prüfen.“

Für Schülerinnen und Schüler, welche zu regulären Prüfungsterminen verhindert sind, stehen zusätzliche Nachholtermine zur Verfügung. Diese Entscheidung unterstützen wir.

Zur bundesweiten Vergleichbarkeit:

„Sachsenweit gibt es aktuell ca. 13.000 Abiturienten, selbstverständlich sind die Meinungen untereinander nicht gleich, ABER alle sind sich darin einig: Es darf keine Nachteile für Sachsen geben.“, so Joanna. „Wir wollen eine vergleichbare Behandlung der Schülerinnen und Schüler aller Bundesländer, dies ist nicht gegeben, wenn einzelne Länder auf Abschlussprüfungen verzichten würden und andere nicht. Wir wollen deutlich sagen: Sollten einzelne Länder erneut versuchen ohne Zwang auf Prüfungen zu verzichten, während die Mehrheit daran festhält, muss die KMK einschreiten.“, so unsere Vorsitzende.

Häufige Fragen und Antworten zu Abschlussprüfungen und Leistungserhebungen

Stand: 31.03. 13:08 Uhr

Werden die Prüfungen stattfinden?

Die zentralen Prüfungen werden nach jetzigem Stand stattfinden. So wurde es durch die Kultusministerkonferenz am 25. März beschlossen.

  • Schülerinnen und Schülern werden keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation erwachsen. Noch in diesem Schuljahr können sie ihre Abschlüsse erwerben.
  • Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.

Speziell zur Vorbereitung und Durchführung der Abiturprüfungen hat sich Sachsens Kultusminister Christian Piwarz am 27. März in einem Brief an alle Abiturientinnen und Abiturienten gewandt.

Häufige Fragen

Da nicht vorhersagbar ist, wie sich die Ausbreitung des Virus in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln wird, gehen die untenstehenden Antworten von der aktuellen Lageeinschätzung aus. Sie werden entsprechend durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus bei einer Änderung der Situation umgehend aktualisiert.

Der Geltungsbereich der folgenden Antworten bezieht sich auf

  • Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs, beruflichen Gymnasien,
  • Abschlussprüfung an Fachoberschulen/Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Zusatzbaustein Fachhochschulreife an Fachschulen) und Abschlussprüfung an Förder- und Oberschulen.

Was passiert, wenn eine Schule im Prüfungszeitraum geschlossen ist, Schüler erkrankt oder in Quarantäne sind?

Natürlich können nur gesunde Schüler eine Prüfung absolvieren. Deshalb gibt es grundsätzlich – wie in den Vorjahren – auch 2020 zentrale Nachtermine für Schüler, die wegen Krankheit nicht an der Prüfung teilnehmen können. Da eine Quarantäne i. d. R. für 14 Tage angeordnet wird, die Zeit bis zum Nachtermin aber länger ist, besteht durchaus eine gute Chance, dass das auch 2020 funktioniert.

Möglicherweise werden deutlich mehr Schüler am Nachtermin teilnehmen. Für Schüler, die zu beiden Terminen verhindert sind, wird es einen weiteren Termin geben.

Wenn die Schließzeit der Schulen so lange andauern müsste, dass die Prüfungen ganz verschoben werden, was wird dann z. B. mit der Bewerbung für ein Hochschulstudium bzw. die Aufnahme einer Berufsausbildung?

Da es sich hier um eine deutschlandweit bisher einmalige Ausnahmesituation handelt, werden die Kultusministerkonferenz und die Stiftung Studienzulassung sowie die Einrichtungen der Berufsausbildung hier gemeinsam Lösungen finden.

Wie wird sichergestellt, dass der gesamte Stoff bis zur Prüfung behandelt wurde?

Grundsätzlich ist die jetzige Situation durch höhere Gewalt bedingt und stellt in allen Bundesländern eine hohe Herausforderung für Schüler und Lehrer dar.

Der zur Prüfung benötigte Unterrichtsstoff sollte jetzt weitestgehend behandelt worden sein. Die Lehrpläne für die Jahrgangsstufe 12 an allgemeinbildenden Gymnasien bzw. 13 an beruflichen Gymnasien und Klassenstufe 12 an Fachoberschulen sind z. B. für insgesamt „nur“ ca. 22 Unterrichtswochen ausgelegt, um Zeit und Freiraum für die Prüfungsvorbereitung zu haben. In den Lehrplänen der Förder- und Oberschulen ist in Klassenstufe 10 für 20 Wochen Unterrichtstoff ausgewiesen, damit auch hier ausreichend Zeit für Wiederholung und Übung zur Verfügung steht.

Lehrer werden jetzt Aufgaben zur Übung und Lernaufträge für das Selbststudium/Selbstlernen so zusammenstellen, dass die Schüler sich unter den gegebenen Bedingungen bestmöglich auf die Prüfungen vorbereiten können. Dabei wird dafür Sorge getragen, dass noch nicht behandelter Stoff im Selbststudium/durch Selbstlernen nachzuholen ist bzw. erarbeitet werden kann. Bei Rückfragen sollten die Schüler die in der Schule vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen, so bspw. Chaträume, Lernplattformen. Letztlich sind auch klassische Wege wie das Telefon denkbar, um seinen Lehrer zu konsultieren. (Außerdem müssen auch telefonische oder digitale Wege der Kommunikation zwischen Schule und Prüfungsteilnehmern sowie digitale Lernplattformen genutzt werden. Auch Konsultationen sind über digitale Medien denkbar.)

Gibt es Auswirkungen auf die mündlichen Prüfungen?

Hier sind die Auswirkungen am geringsten, da man nicht an landeseinheitliche Termine gebunden ist und die Schulen die Prüfungstermine individuell festlegen können.

Wie erfolgt die regelmäßige Kommunikation zwischen Schulen und Prüfungsteilnehmern?

Da jede Schule inzwischen bereits eigene digitale und analoge Kommunikationswege, z. B. über die Homepage der Schule und entsprechende Schülerzugänge praktiziert, wird das Sächsische Staatsministerium für Kultus keine Regeln vorgeben. Prüfungsteilnehmer müssen in geeigneter Form über aktuelle Entwicklungen informiert werden.

Wie erfahre ich, dass ich zur Prüfung zugelassen wurde?

Die eventuelle Nichtzulassung zur Prüfung teilen die allgemeinen und beruflichen Gymnasien am 3. April 2020 schriftlich den betreffenden Schülern mit. Die Zulassung erfolgt im Regelfall mündlich. Das kann in diesem Jahr auch telefonisch, per Mail, schriftlich oder über andere Kommunikationswege der Schule erfolgen. Schüler können gegebenenfalls auch selbst telefonisch oder elektronisch nachfragen.

Wie läuft die BLF am allgemeinbildenden Gymnasium?

Die Ersttermine sind abgeschlossen. Die Nachtermine werden abgesagt. Sollten Schulen am 16. März 2020 schon Nachtermine im Fach Deutsch geschrieben haben, so werden diese bewertet und bei der Festlegung der Fachnote als Klassenarbeit mit doppelter Wichtung berücksichtigt.

Wie verhält es sich mit den Nachterminen zum Aufnahmeverfahren an den allgemeinbildenden Gymnasien mit vertiefter Ausbildung?

Grundsätzlich werden diese Termine abgesagt. Die Gymnasien mit vertiefter Ausbildung vereinbaren individuelle Nachtermine mit den betreffenden Schülern bzw. deren Eltern.

Wie werden die Noten für das Kurshalbjahr 12/II an allgemeinbildenden Gymnasien bzw. 13/II an beruflichen Gymnasien und die Jahresnoten an Oberschulen ermittelt?

Die Ermittlung der Noten erfolgt auf der Grundlage der in diesen Kurshalbjahren bereits erfolgten oder ggf. noch bis zur Ausgabe des Kurshalbjahreszeugnisses am 18. Juni 2020 erfolgenden Leistungsbewertungen. Näheres regelt ein spezieller Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.

Wie geht man mit den Fehlzeiten um?

Die jetzt auflaufenden Fehlzeiten sind keine Schulferien, sondern Lernzeiten unter besonderen Bedingungen. Sie werden weder als entschuldigte noch als unentschuldigte Fehlzeiten erfasst. Auf den Abschluss- und Abiturzeugnissen werden ohnehin keine Fehlzeiten ausgewiesen.

Welche Besonderheiten gelten für die Prüfungen an der Fachschule, Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege?

Die schriftlichen Prüfungen an der Fachschule, Fachbereich Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege werden im vorgesehenen Zeitraum vom 23. März bis zum 3. April 2020 nicht durchgeführt.

Voraussichtlich wird die schriftliche Prüfung im Prüfungszeitraum vom 10. Juni bis 26. Juni 2020 stattfinden.

Wichtige Mitteilung des Sächsischen Kultusministers Christian Piwarz

Der Sächsischen Kultusminister Christian Piwarz wendet sich in einem Brief  an alle Abiturientinnen und Abiturienten mit Informationen zur Vorbereitung und Durchführung der Abiturprüfungen 2020: „Wir setzten alles daran und werden nach Kräften unterstützen, dass Sie ein qualitativ hochwertiges und vollumfänglich anerkanntes Abitur ablegen können.“

Details findet Ihr in den Schreiben vom 27. und 30. März:

Ab Mittwoch 18.03. Sachsenweite Schulschließung

Stand: Sonntag, 13:42 Uhr

Die Fakten:

  • Ab Montag, den 16.03. ist Unterrichtsfrei, d.h. es findet kein regulärer Unterricht statt. Wie lange, steht noch nicht fest.
  • Ab Mittwoch, den 18.03. sind die Schulen in Sachsen ganz geschlossen
  • Es gibt eine Notbetreuung für Kinder bis zur 4. Klasse von z.B. Polizisten, Krankenhauspersonal, Feuerwehrleute usw.
  • Die Unterrichtsfreie Zeit ist keine Freizeit. Schulen entscheiden eigenverantwortlich wie und in welchem Maße Lernstoff zum Selbststudium zur Verfügung gestellt wird.
  • Informationen zur Durchführung der Prüfungen werden regelmäßig aktualisiert auf bildung.sachsen.de veröffentlicht.
  • Wenn an Schulen noch Vorabi-Termine anstehen, entscheidet die Schule intern ob bzw. wann sie nachgeholt werden.
  • Es werden keine Klassenfahrten bis Ende der Osterferien unternommen.

Generell: Zu verbindlichen Infos zur eigenen Schule den Schulleiter fragen/ Infos von Ihm abwarten.

Informationen zu Prüfungen: Hier

Einstellung des Betriebs

Ab Mittwoch, 18. März, stellen alle Schulen und Kitas im Stadtgebiet Dresden ihren Betrieb ein.

Notbetreuung

Eine Notbetreuung wird nur für Kinder in Kitas, Kindertagespflegestellen und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen sowie Schüler der Klassen 1 bis 4 an Grund- und Förderschulen eingerichtet. An weiterführenden Schulen wird keine Notbetreuung angeboten.

Eine Notbetreuung ist in jeder Grund- und Förderschule und in jeder Kita, Kindertagespflegestelle und heilpädagogischen Kindertageseinrichtung vorzusehen. Damit sollen kleine Gruppen und eine Betreuung im gewohnten Umfeld sichergestellt werden.

Ein Anspruch auf Notbetreuung besteht nur, wenn beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Die Bereiche der sind in der Anlage zur Allgemeinverfügung geregelt. Arbeitgeber müssen auf dem beigefügten Formular bestätigen, dass die Erziehungsberechtigten zwingend erforderlich sind. Das Formular kann in der jeweiligen Einrichtung abgegeben werden.

Weitere Voraussetzung ist, dass die Kinder und deren Eltern keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen, sich innerhalb der letzten 14 Tage nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben und nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder gestanden haben.

Mittagessenversorgung

Bereits ab Dienstag, 17. März 2020, wird die Mittagessenversorgung an den kommunalen Schulen in Dresden vorläufig bis zum 17. April 2020 ausgesetzt. Wir bitten alle Eltern, die Kinder mit einem entsprechenden Lunchpaket zu versorgen. Die Mittagsversorgung in den Einrichtungen zur Notbetreuung, beginnend ab 18. März, wird über die Schulleitung in Abstimmung mit den Eltern organisiert.

Schülertransport

Der Schülertransport an die Auslagerungsstandorte Gymnasium Klotzsche –> Gymnasium Pieschen sowie Gymnasium Dreikönigschule –> Gymnasium Tolkewitz wird ab 17. März eingestellt.

Der Schülertransport 19. Grundschule –> Gymnasium Klotzsche fährt bis auf Weiteres planmäßig. Hintergrund ist, dass an Grundschulen eine Notbetreuung für besondere Berufsgruppen abgesichert wird. Alle sonstigen Fahrdienste (an die Förderschulen etc. ) stehen vorerst weiter planmäßig zur Verfügung. Sofern diese nicht in Anspruch genommen werden, muss wie gehabt durch die Eltern eine Abmeldung des Kindes beim Beförderungsträger erfolgen.

+++15. März 17:07 Uhr St. Benno-Gymnasium muss nach Corona-Fall schließen+++

„Das Testergebnis ging am heutigen Tag, 15. März, ein. Das Gesundheitsamt hat daraufhin den Kontakt zur Schulleitung hergestellt und angeordnet, dass die Schule bis einschließlich 27. März 2020 geschlossen bleibt. Diese Entscheidung ergeht unabhängig der ab morgen geltenden Regelung, wonach die Schulpflicht ausgesetzt wird. Damit ist im St. Benno-Gymnasium keine Betreuung möglich. Alle betroffenen Personen werden von der Schulleitung informiert, über die nun geltenden Verhaltensregelungen belehrt und erhalten in den nächsten Tagen einen schriftlichen Bescheid des Gesundheitsamtes, der die häusliche Isolation für 14 Tage anordnet“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Dresden.

„Dies bedeutet, dass tatsächlich für alle Schüler, Lehrer und sonstiges Personal eine häusliche Isolation angeordnet wird“, sagt Pressesprecher Kai Schulz. „Der Kreis der Personen lässt sich leider nicht stärker eingrenzen, deshalb ist die Isolation für alle unumgänglich.“

„Die Schulleitung hat die Lage sehr schnell erkannt und steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Gerade in dieser Situation ist ein Arbeiten Hand in Hand das Gebot der Stunde. Es ist wichtig, dass noch heute alle betroffenen Personen über die Entscheidung informiert werden und die Verhaltensregeln strikt befolgen“, so Schulz.

Schülerinnen und Schüler

In der unterrichtsfreien Zeit können Schülerinnen und Schüler zuhause bleiben. Eine Schulpflicht besteht nicht. Die Schule entscheidet, über welche Kommunikationswege die Schülerinnen und Schüler mit Lernmaterial versorgt werden. Wichtig ist es, dass die Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern die unterrichtsfreie Zeit nutzen, in der Schule deponierte Schulbücher abzuholen und sich über die Bezugswege der Lernmaterialien(elektronisch oder analog per Aushang) zu informieren, bevor die Schule geschlossen wird!

Um die sächsischen Schulen bei ihrer pädagogischen Arbeit zu unterstützen, stellt das Land eine Auswahl digitaler Werkzeuge bereit. Diese können die Kommunikation und die Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft in der unterrichtsfreien Zeit und bei Schulschließungen erleichtern. Die beiden zentralen Anlaufstellen sind LernSax und die Dienste des Sächsischen Bildungsservers (bspw. OPAL-Schule). Informationen sind auf den folgenden Seiten zu finden:

Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal

Lehrerinnen und Lehrer sind weiterhin im Dienst. In der Zeit der Schulschließung können sie – soweit vertraglich, technisch, organisatorisch oder persönlich möglich – auch von zu Hause arbeiten. Das Schulportal liefert Hinweise zur Nutzung digitaler Medien. Details werden zu Beginn der kommenden Woche festgelegt.

Klassenfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen

Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abzusagen. Klassenfahrten in Sachsen sind zunächst bis zu den Osterferien abzusagen, danach gibt es eine neue Bewertung der Lage. Bis auf Weiteres dürfen auch keine neuen Klassenfahrten vertraglich abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann diese stattfinden sollen.

Die Stornierungskosten für Klassenfahrten werden vom Freistaat Sachsen übernommen.

Außerschulische Veranstaltungen

Außerschulische Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche und Lehrerfortbildungen werden bis Ende des Schuljahres abgesagt bzw. sind abzusagen.

Das Stipendienprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus für Oberschülerinnen und Oberschüler 2020 entfällt.

Wichtige Informationsmöglichkeiten

Aktuelle Informationen gibt es auf der Informationsseite des Sächsischen Sozialministeriums, beim Robert Koch-Institut (https://www.rki.de) sowie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (http://www.bzga.de). Für Rückfragen stehen aber auch Betriebsärzte sowie die Stabstelle für Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement im Landesamt für Schule und Bildung zur Verfügung.
Für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer, die sich unsicher im Hinblick auf Symptome und Kontaktaufnahme sind: Die Gesundheitsämter sind dafür die erste Anlaufadresse. Außerdem hat die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) seit dem 29. Februar 2020 unter der Telefonnummer 116117 ein Auswahlmenü eingerichtet, um direkt mit einem Arzt über die weitere Vorgehensweise sprechen zu können (Ziel: So soll der Besuch der Bereitschaftspraxis möglichst vermieden werden).

Die Einschätzung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert-Koch-Institut und ist aktuell über die Homepage des Robert-Koch-Instituts über den Link https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html abrufbar.
Robert-Koch-Institut: www.rki.de
Hier findet ihr die Pressemitteilung des Sächsischen Kultusministeriums vom 13.03.

Quelle: https://www.bildung.sachsen.de

Verschoben: Collegeparty am 27. März 2020

Ihr kennt die aktuelle Lage und es ist das Ziel von uns allen, die Situation um das Coronavirus möglichst schadenfrei und zügig zu überstehen. Deswegen haben wir nach intensiver Beratung und trotz fehlender Rückmeldung seitens des Gesundheitsamtes die Entscheidung getroffen, auch die College Party zu verschieben.

Uns fällt diese Entscheidung nicht leicht und wir wissen, dass sich bereits viele von euch auf den Abend gefreut haben. Doch die Gesundheit von uns allen hat Priorität.

Die Collegeparty wird statt am 27.03 an einem Ausweichtermin stattfinden. 
Die bereits verkauften Vorverkaufstickets behalten ihre Gültigkeit und werden am Ausweichtermin gelten. 

Aufgrund der Schulschließungen werden vorerst auch keine weiteren Karten mehr verkauft.

Wir sind uns sicher dass ihr hierfür Verständnis habt und appellieren auch nochmal an Jeden: Seid vernünftig, nehmt die Situation ernst und bleibt gesund, damit wir so bald wie möglich wieder Sachsens größte Schülerparty feiern können!

Euer College Party Team

Anmeldung zur 3. Vollversammlung

Am 04. März findet die 3. Vollversammlung des Stadtschülerrates Dresden im Schuljahr 2019/20 statt. Schülersprecher und stv. Schülersprecher können sich ab sofort unter Angabe ihrer Schule online registrieren. Die offizielle Einladung haben wir als Brief an eure Schulen geschickt. Zusätzlich findet ihr diese hier

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  • TOP 1 Begrüßung
  • TOP 2 Abstimmung der Tagesordnung
  • TOP 3 Zwischenbilanz des Vorstandes
  • TOP 4 Vorstellung verschiedener Projekte und Organisationen
  • TOP 5 Pause
  • TOP 6 Arbeitsphase
  • TOP 7 Ergebnispräsentation
  • TOP 8 Verabschiedung

Anmelden/Registrieren als Schülersprecher bzw. stv. Schülersprecher könnt ihr euch hier:

Anmeldung zum Schülergipfel am 05. Februar 2020: Mein innerer Kompass-was sind Werte wert?

Anmelden zum Schülergipfel 2020:

  • online auf „eventbrite“ anmelden/registrieren
  • Einverständniserklärung herunterladen und ausfüllen
  • Am 05. Februar persönliches Ticket mit der unterschriebenen Einverständniserklärung mitbringen
  • Programmübersicht

 

Der Vorstand wünscht frohe Weihnachten

Der Vorstand des StadtSchülerRates Dresden 19/20 wünscht frohe Weihnachten! 🎁🎄

Zum Jahresende möchten wir uns euch noch einmal genauer vorstellen. Durch die gescheiterte Übergabe an den neuen Vorstand des Schuljahres 19/20 hat es leider etwas gedauert bis wir aktiv werden konnten. Trotzdem haben wir in den vergangenen Monaten bereits Gespräche mit dem Bildungsbürgermeister Herrn Hartmut Vorjohann, den Verantwortlichen für die Verteilung der Digital-Pakt-Mittel in Dresden und dem Schulverwaltungsamt geführt und eure Wünsche und Erwartungen vorgebracht. Wir planen zur Zeit intensiv den Schülergipfel am 05. Februar 2020, sowie weitere spannende Veranstaltungen…(coming soon).

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2020 und wünschen euch und euren Familien frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

 

Von Links nach Rechts:

Es fehlen:

 

Aftermovie: CollegePartyDresden

Am 07.12.2019 fand die „Collegeparty Dresden“ mit über 1800 Schüler*innen und Studenten im Kraftwerk Club statt. Der Stadtschülerrat Dresden sponsorte die Veranstaltung für die Vernetzung der Dresdner Schülerschaft. Wir hoffen alle Schüler*innen und Studenten hatten einen schönen Abend und freuen uns auf die weitere Kooperation mit „Collegeparty Dresden“….stay tuned!

Danke auch an die Veranstalter und VideoCreator für den hammer Aftermovie!



2. Vollversammlung 19/20 am 15.11.2019

Am 15.11.2019 fand die zweite außerordentliche Vollversammlung des Stadtschülerrats Dresden statt. Dieses mal war die Vollversammlung mit 56 anwesendenen stimmberechtigten Schulen beschlussfähig und es wurde ein neuer Vorstand und Landesdelegierte gewählt.
Der neue Vorstand des Stadtschülerrats Dresden setzt sich wie folt zusammen:

Vorsitz

  • Vorsitzender: Jack Müller
  • stv. Vorsitzende: Florentine Salomon

Landesdelegierte für Schulen in öffentlicher Trägerschaft (8)

  • Artem Abrosimow
  • Ellex Köhler
  • Eric Pönitz
  • Jack Müller
  • Florentine Salomon
  • Julia Neumann
  • Philipp Schönherr
  • Laila Pollock

Landesdelegierter für Schulen in freier Trägerschaft (1)

  • Laurenz Dulig

Berater

  • Eric Bußmann
  • Malte Rehberg
  • Tiffany Rademacher
  • Jannis Klein

Wir stellen uns in Kürze genauer auf der Homepage vor. Das Protokoll der Vollversammlung findet ihr hier

1. Vollversammlung 19/20 am 10.10.2019

Am Donnerstag, den 10.10.2019 fand die erste Vollversammlung des Stadtschülerrats Dresden statt. Aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten waren weniger als 1/4 aller stimmberechtigten Mitglieder staatlicher Schulen anwesend und die Vollversammlung somit beschlussunfähig. Wie in der Geschäftsordnung unter §6 Absatz 2 festgelegt, wurde der neue Vorstand kommissarisch gewählt.

Der neue Vorstand des SSR Dresden:

  • Vorsitzender & Landesdelegierter: Jack Müller
  • stv. Vorsitzende & Landesdelegierte: Florentine Salomon
  • Landesdelegierter: Jannis Klein
  • Landesdelegierte: Tiffany Rademacher

Laut der Geschäftsordnung §6 Absatz 2 ist eine weitere Vollversammlung notwendig, um den kommissarischen Vorstand zu bestätigen. Diese findet am Freitag, den 15.11.2019 09:00 Uhr im Plenarsaal des Rathauses statt.

Euer Stadtschülerrat